Apple iPhone 4G: Spekulationen um zwei Versionen des neuen Smartphones
Das Wall Street Journal (WSJ) berichtete gestern, dass Apple zwei verschiedene Ausführungen seiner neuesten iPhone Generation auf den Markt bringen wird: Eine Version für den bisherigen Exklusiv-Vertriebspartner AT&T und eine weitere für Provider-Konkurrent Verizon Wireless. Das läge daran, dass beide unterschiedliche Breitband-Übertragungsverfahren nutzen und das gesamte Potenzial für Apple ausgeschöpft werden soll, so das WSJ. Seitdem das erste iPhone im Juni 2007 das Licht der Welt erblickte, wurde alljährlich im Sommer eine neue Generation vorgestellt, sodass im Sommer 2010 das iPhone 4G erwartet werden darf. Im neuen OS soll auch Multitasking funktionieren, was ermöglicht, dass zwei Programme gleichzeitig geöffnet werden können.
Für AT&T kann ein zweiter Vertriebspartner wirtschaftlich negative Folgen haben: Im letzten Quartel 2009 hat der Provider 3,1 Millionen Dollar durch den Verkauf vom iPhone generiert. Der Anteil am US-amerikanischen Smartphone-Markt liegt derzeit bei 43 Prozent; Verizon Wireless hält lediglich 23 Prozent. Apple fährt während dieser Spekulationen seine übliche Tour und schweigt – wie auch Verizon Wireless.
Schon beim Apple iPad kam das WSJ an Insider-Informationen heran. Deshalb dürften auch diese Spekulationen nicht ganz grundlos auftauchen – ob was dran ist, dürfte sich bald zeigen, wenn Apple Stellung nimmt. Es gibt noch keine Informationen oder Spekulationen darüber, wie sich diese neue Vetriebsstrategie hierzulande auswirken könnte. Nachdem Verizon Wireless aber Vodafone-Partner ist, könnte neben T-Mobile auch Vodafone als neuer iPhone-Exklusivvertriebspartner in Frage kommen.