Die DE-Mail soll im Juni 2010 eingeführt werden

Der Briefwechsel soll ab Juni 2010 durch die DE-Mail oder den sogenannte Bürgerbrief ersetzt werden. Die Kosten für die DE-Mail sollen bei der Deutschen Post 20 Cent betragen. Der Internetprovider 1&1 macht schon ein Angebot über 15 Cent. Die Behörden müssen die Daten rechtsverbindlich anerkennen, und für die Übertragung wird eine identifizierbare E-Mail Adresse vorausgesetzt.

Die DE-Mail, die auch Online-Brief genannt wird, soll im Juni 2010 eingeführt werden. Die Deutsche Post bietet diesen kostengünstigeren Dienst für 20 Cent an – der Standardbrief liegt momentan bei 55 Cent. Übermittelt werden dabei nicht nur normale Briefe, denn auch eingesandte Briefe, die mittels eines Boten zugestellt werden, sind davon betroffen.

Kostengünstig würde sich das besonders für große Konzerne wie Versicherungen und Unternehmen auswirken, die Rechnungen, Policen oder auch Lohnabrechnungen verschicken. Aber auch der Privatmann würde davon profitieren, denn es würde ihm der Gang zur Post oder auch den Behörden teilweise erspart bleiben.

Als Anbieter für diesen Service ist nicht nur das Bonner Konzern bekannt, denn mittlerweile steht auch ein Angebot von 1&1. Der Internetprovider will die DE-Mail für 15 Cent anbieten, wobei auch schon zehn Cent im Raum stehen. Von 1&1 würden die DE-Mail über GMX und web.de versandt werden können. Dafür ist eine identifizierbare DE-Mail Adresse notwendig.
Es könnte dann der Datenaustausch mit den Behörden erfolgen, denn diese müssen dann rechtsverbindlich elektronische Anträge anerkennen. Wer den geplanten Online-Dienst in Anspruch nimmt, bekommt einen elektronischen Safe, um die Dokumente verschlüsselt archivieren zu können.

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