Google Buzz: Neue Wege der Vernetzung mit Funktionen aus Facebook & Twitter

Eine Mischung aus Facebook und Twitter, die im Posteingang beginnt: So lässt sich Google Buzz mit sehr wenigen Worten zusammenfassen. Der neue Dienst des Suchmaschinen-Giganten Google ist in aller Munde - und gleich wird diskutiert, ob Google Buzz Facebook und Twitter überholen könnte. Wie es auch ändern wird: Social Networks bringen einfach Spaß für den Nutzer.

Der Suchmaschinen-Gigant Google hat mit Google Buzz einen weiteren Stein ins Rollen gebracht: Der Service soll die Vernetzung fördern, es kann in Echtzeit kommuniziert werden, Statusmeldungen, Fotos, Videos oder Links mit Freunden, ausgewählten Freunden oder der ganzen Welt geteilt werden – klingt bekannt. Facebook und Twitter können das auch. Aber: Google Buzz verbindet diese Dienste miteinander und bietet noch etwas mehr. Mutmaßungen über ein Gewinnen oder Verlieren gegenüber den bereits bestehenden Netzwerken geistern durch die Tiefen des World Wide Web – allerdings scheint das gar nicht die Frage zu sein, sondern eher: Wann startet Google Buzz bei jedem? Einige Gmail-User haben den Service bereits im Postfach integriert, andere müssen sich noch etwas gedulden. Die Anwender selbst spekulieren nicht über Gewinner oder Verlierer; die User selbst freuen sich einfach auf den Dienst.

“Buzz” – dieses Wort wurde 2009 zum Trend und meint “Summen” oder “Brummen”. Alles, was die eigenen Kontakte so umher brummen, fängt Google Buzz ein. Die Informationen der Kontakte blinken dann im Browser auf und mit einer Mobilfunktion gibt es Google Buzz auch für unterwegs. Über buzz.google.com können die Informationen noch regional eingeschränkt angezeigt werden: Google ortet den eigenen Standpunkt und zeigt Kontakte oder Firmen in der Nähe an. Weiter können die Fotogalerien aus Picasa und Flickr eingebunden werden; die Twitter-Nachrichten der eigenen Kontakte werden auch angezeigt. Von Google Buzz aus zu twittern, ist allerdings bislang noch nicht möglich.

Google Buzz wird automatisch in Gmail eingebunden; ein Hinzufügen ist nicht nötig. Die Verbindung zu bisherigen Mail-Kontakten wird ebenfalls automatisch hergestellt. Bedeutet alles in allem: Echtzeit-Informationen können ausgetauscht werden, Google Maps wird im mobilen Bereich vorangetrieben und es gibt ein Angebot, welches die digitale Welt und ihre Informationen in einem sammelt. Und ob Facebook, Twitter oder sonstige Dienste von Google Buzz überholt werden oder nicht: Der Anwender, der Social Networks mag, wird seine Freude haben.

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