Keine verkürzte Akkulaufzeit unter Windows 7

Ende Januar wurde darüber berichtet, dass Windows 7 die Akkulaufzeit von Notebooks auf Grund eines Fehlers beim Auslesen der Firmware deutlich verkürzen würde. Nun hat Steven Sinofsky diese Aussage in einem Blogeintrag widerlegt und erklärt, dass die Fehlermeldung berechtigt sei.

Am Anfang des Jahres haben wir darüber berichtet, dass Windows 7 zu deutlich kürzeren Akkulaufzeiten bei Notebooks führen kann. In einem konkreten Fall sei die Akkulaufzeit eines HP-Notebooks aus dem Jahre 2007 von 2 Stunden auf eine halbe Stunde gesunken. Ebenso waren zahlreiche andere Anwender darüber verwundert, dass Windows 7 einen defekten Akku diagnostiziert hat.

Im Zusammenhang mit diesem Fehler steht ein neuartiges Tool in Windows 7, dass den Zustand des Akkus überprüft. Aus diesem Grund hat Steven Sinofsky, der Chef der Windows Abteilung bei Microsoft, nun einen Blogeintrag veröffentlicht, in dem er darauf hinweist, dass das Tool fehlerfrei arbeite. Es gäbe demnach kein Problem beim Auslesen der Firmware.

Er wies darauf hin, dass viele Anwender von der Meldung eines defekten Akkus überrascht worden sein können, da Windows 7 das erste Windows ist, dass diese Meldung anzeigen würde. Es bestehe also kein Grund an der Meldung zu zweifeln.

Es ist jedoch verwunderlich, dass sich trotzdem sehr viele Anwender über eine verkürzte Akkulaufzeit beschweren. Im Blogeintrag ist zudem zu lesen, dass die verkürzte Akkulaufzeit besonders bei älteren Modellen auftritt.

Sollte man Probleme mit einem neuen Akku unter Windows 7 haben, kann man sich dennoch an den Support werden.

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