Trotz plus an Prüfungen: Weniger Ego-Shooter bei der USK

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) konnte im Bereich der umstrittenen Ego-Shooter im vergangenen Jahr einen Rückgang verzeichnen. Musste die Organisation im Jahr 2008 noch für 148 dieser Computer- und Videospiele die Altersgrenze festlegen, waren es im letzten Jahr nur noch 66 Titel. Und dies, obwohl sich die Gesamtanzahl der Spiele im Gegenteil entwickelte. Denn im Jahr 2009 prüfte die USK mehr als 3.100 Spiele – 114 mehr als noch 2008.

Bei der deutschen Prüfstelle für Computer- und Videospiele, Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), sind im vorigen Jahr weniger Ego-Shooter überprüft worden als noch 2008. Die Anzahl dieser Spiele ging von 148 auf ganze 66 zurück. Trotz des Rückganges an Ego-Shootern wurden jedoch im vorigen Jahr mehr Spiele als nicht jugendfrei eingestuft im Vergleich zum Jahr davor. So stieg diese Anzahl von 6,6 auf 6,9 Prozent. Weit über 80 Prozent der geprüften Video- und Computerspiele wurden hingegen mit Altersbeschränkungen ab null, sechs oder zwölf Jahren versehen.

Insgesamt musste die Organisation den Angaben zufolge im vorigen Jahr mehr Spiele überprüfen als noch in 2008. So stieg die Anzahl um 114 auf über 3.100 überprüfte Video- und Computerspiele an. Grund für die Zunahme der Prüfungen war den USK-Angaben zufolge das Plus an Casul-Games und den Musikspielen. Dabei geht der Trend immer mehr zu den stationären und portablen Konsolenspielen. Denn die Quote der PC-Spiele betrug im Jahr 2009 nur noch weniger als 40 Prozent.

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